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Ida Scherer

Als ich vor Jahren anfing, Yoga zu praktizieren, habe ich mich oft gefragt, wie mein naturwissenschaftlicher Hintergrund (Pharmazeutin) und meine rationale Art zu denken und zu handeln, mit dem Yoga zusammenpassen. Ich habe mich gefragt: Schließt das Eine das Andere nicht aus? Bewege ich mich in zwei grundverschiedenen Welten, die miteinander nicht zu vereinbaren sind?

Aber dann habe ich mehr und mehr verstanden, dass sich Yoga sehr wohl mit meinem Leben und meiner Lebenseinstellung vereinbaren lässt. Mehr noch, dass der Yoga mir hilft, dieses Leben reicher und zufriedener zu gestalten. Es ist mir mehr und mehr gelungen, das, was ich auf der Matte und in meinen Yogastunden erfahre, in den beruflichen und privaten Alltag zu integrieren. Und das hat mein Leben verändert: Ich bin gelassener, energievoller und konzentrierter geworden und bin somit den Herausforderungen des Alltags besser gewachsen. Ich habe durch den Yoga gelernt, das volle Spektrum des Lebens zu akzeptieren und mich mehr dem Augenblick zuzuwenden, als in der Vergangenheit oder in der Zukunft zu verweilen.

Da ich diese Erkenntnisse gerne an andere weiter geben möchte, bin ich einen Schritt weiter gegangen und habe mich zur Yogalehrerin ausbilden lassen. Am wichtigsten ist jedoch, die Yoga-Philosophie in allen Lebenssituationen, nicht nur den Yoga-Stunden wahrhaftig zu leben, denn so erreicht man jeden Tag, jeden Augenblick jemanden mit seiner Einstellung und kann die Welt vielleicht ein wenig zum Guten verändern.

 

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